Freiheit e.V. | Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße

Aktuelle Veranstaltungen

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20. März 2017 | Festveranstaltung zum Vereinsjubiläum

17.03.2017 - der Verein kann auf eine gelungene Festveranstaltung mit interessanten Redebeiträgen, einem genialen Film und vielen anregenden Gesprächen im Nachgang zurückblicken.

80 Gäste befüllten den Kubus der Gedenkstätte Andreasstraße - ehemals politisch Inhaftierte, die Mitglieder des Vereins, politisch Verantwortliche, politisch-historich Interessierte, Freunde und Förderer. Klaus-M. von Keussler eröffnete mit einem Statement die Veranstaltung. Grußworte übermittelten Dr.Jörg Ganzenmüller, Dr.Babette Winter und Christian Dietrich. Einen Einblick in die Historie vor der Vereinsgründung gab Hildigund Neubert. In ihrer Festrede ließ die Vereinsvorsitzende Dorit Bause den Blick in die Vergangenheit schweifen, sprach von Einsatz, Mut und Herzblut in den Anfangsjahren, erinnerte an die Zeiten voller Debatten über Ziele und Ausrichtung des Vereins und zeigte auch Stolz auf das Erreichte. Der Blick richtet sich aber auch nach vorn und sie sieht in der politischen Bildung der Heranwachsenden einen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins.
Grußworte ließ auch Prof. Veen übermitteln und der Freundeskreis Europa Berlin e.V.
Höhepunkt der Festveranstaltung war die Präsentation eines Filmes mit Originalfilmaufnahmen aus den 90er Jahren sowie Fotos zur Geschichte der Gedenkstätte und des Vereins. Lorenz Pagés zeichnete sich dafür verantwortlich.
Musikalisch wurde das Programm von Stephan Krawczyk umrahmt und künstlerisch durch eine Ausstellung von Gino Kuhn und Katrin Büchel bereichert. Unser Dank geht an Dr. Jochen Voit für die Moderation der Veranstaltung und dem Team der Gedenkstätte für die tolle Unterstützung.

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16. Januar 2017 | Vorankündigung des Vereinsjubiläums

Im Jahr 2007 gründete sich der Verein “Freiheit - Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße e.V.” in der Alten Synagoge in Erfurt. Der Verein begeht in diesem Jahr sein 10jähriges Vereinsjubiläum. Es ist Anlass für uns, dies mit einer Festveranstaltung zu würdigen und ein Resümee der Arbeit der vergangenen Jahre und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Grußworte übermitteln:

Musikalische Umrahmung: Stephan Krawczyk und Ausstellung: Gino Kuhn und Katrin Büchel

Alle eingeladenen Mitglieder, politischen Entscheidungsträger, Freunde und Befürworter, Partner und Förderer sollten sich diesen Termin schon einmal vormerken:

Freitag, 17.03.2017 | 18:00 Uhr | Kubus der Gedenkstätte Andreasstraße

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31. Dezember 2016 | Neujahrswunsch

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18. Dezember 2016 | Gesprächsrunde und Konzert

Die Burg Scharfenstein bildete am 02.12.2016 den Rahmen für einen historischen Rückblick in das Jahr 1988 und ein Konzert mit dem Liedermacher Stephan Krawczyk. „Au, die Partei“ mit diesem Gedicht eröffnete der ehemalige Bürgerrechtler Krawczyk die Veranstaltung vor ca. 60 Gästen. In ihrer Begrüßung im Namen des Vereins „Freiheit – Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße e.V.“ erläuterte Iris Pfaff die Intention solcher Veranstaltungen, gerade auch für die heranwachsende Generation. Sie führte aus, dass Freiheit zu den wichtigsten Errungenschaften zählt, dass man dafür aber auch kämpfen und sie stets bewahren muss. Mit Verweis auf die Ereignisse des Frühjahrs 1988 spannte sie den Bogen zu jenen jungen Leinefeldern, die couragiert für ihre Freiheit kämpften – trotz aller Repressalien. Mit einem Gedicht “Die Andersdenkenden“ stimmte Tabea Bause auf den Bericht ihres Vaters Gerhard Bause ein. Dieser schildert anschaulich, mit ruhiger Stimme, emotional noch immer ergriffen, die Ereignisse vom Februar 1988.

Dr. Matthias Wanitschke, Referent für politische Bildung, „öffnete“ mit seiner Präsentation den Deckel der Stasiakte und erklärte, welche Mechanismen in dem SED-Regime griffen und mit welchen perfiden Mitteln und Methoden die Stasi arbeitete, um die „Staatsfeinde“ mundtot zu machen.

Stephan Krawczyk bot aus seinem sehr breit gefächerten Repertoire einen Querschnitt seines musikalischen und literarischen Könnens dar - manches zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln und Mitsingen.

Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es im nächsten “Freiheits-Journal”.

Fotos: Antonia Pfaff

08. November 2016 | Veranstaltungshinweis - 02.12.2016

Wir möchten auf eine Veranstaltung unseres Vereins in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ettersberg und dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hinweisen und gleichzeitig herzlich einladen:

“Der erste Bürgerprotest im Eichsfeld 1988” ist die Thematik dieser Veranstaltung. Die Ereignisse der damaligen Zeit werden dargestellt, die Folgen für die Beteiligten und in einer Gesprächsrunde kommen einige der Protagonisten zu Wort.

Danach findet ein Konzert mit dem ehemaligen Bürgerrechtler und Liedermacher Stephan Krawczyk mit dem Titel “Rettung kommt von Ohnmacht nicht” statt.

Der Eintritt ist frei.

TERMIN: 02.12.2016

ORT: Burg Scharfenstein | Beuren | Scharfenstein 1 | 37327 Leinefelde-Worbis

BEGINN: 19:00 Uhr

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer (untenstehend).