Freiheit e.V. | Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße

Aktuelle Veranstaltungen

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21. Mai 2016 | Hinweis auf Veranstaltung

Wir möchten Sie auf eine Veranstaltung in der Gedenkstätte Andreasstraße in Kooperation mit unserem Verein hinweisen:

“Lange Nacht der Museen” am 10.06.2016 von 18:00 - 23:00 Uhr unter dem Titel “Mach dir ein Bild”.

Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass wir die “Lange Nacht der Museen” mit öffentlichen Zeitzeugenführungen in der Haftetage der Gedenkstätte bereichern und dass Familie Bause ihren Gefangenentransporter ausstellt. So auch in diesem Jahr.

Wir möchten Sie hiermit herzlich dazu einladen.

10. April 2016 | Ausstellungseröffnung "DDR: Mythos und Wirklichkeit."

Am 06.04.2016 wurde in den Bufsschulen Leinefelde eine von der Konrad-Adenauer-Stiftung konzipierte Ausstellung eröffnet. In der Ausstellung werden Mythen über das Leben unter der SED-Diktatur aufgegriffen und Informationen über Alltag, Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Schule und Ideologie vermittelt.
Unsere Vereinsvorsitzende bereicherte die Veranstaltung mit einem Vortrag und im Vorfeld gab es ein Quellen-Zeitzeugen-Projekt in Zusammenarbeit mit der Landesbehörde zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Mehr dazu unter: Eichsfelder Nachrichten

01. April 2016 | Stellungnahme zur Zukunft der BStU

Position von Freiheit Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße e.V.

Bisher stand hier eine erste Stellungnahme unseres Vereins. Nach dem Abschlussbericht der Expertenkommission zur Zukunft der BStU hat unser Verein eine Stellungnahme an das Büro der Landesbeauftragten Brandenburg geschickt. Untenstehend der Wortlaut.

Die UOKG positioniert sich ebenfalls dazu, hier die entsprechende Stellungnahme:

Gabi

20. Februar 2016 | Performance - "Im Freihof"

Gabriele Stötzer, Schriftstellerin und Künstlerin, Thüringerin, lud am 10.02.2016 in die Gedenkstätte Andreasstraße zur Performance “Im Freihof” ein. Sie, die selbst ein halbes Jahr hier in dieser ehemaligen Stasi-U-Haft verbracht hat, wollte erinnern. Erinnern an die Zeit vor knapp vierzig Jahren, erinnern an die täglichen 30 Minuten Zeit, die jeder Häftling, abgeschottet voneinander, im Gefängnishof, in “Freiheit” verbringen durften.
Gemeinsam mit unseren beiden Vereinsmitgliedern Dorit Bause - selbst auch hier inhaftiert - und Iris Pfaff “drehten” sie eine halbe Stunde, jeder in seinem von Gitterstäben begrenzten Feld, ihre Runden. Isolation? Oder spürte man doch den MENSCH nebenan? Für die beiden ehemals Inhaftierten kamen viele Erinnerungen auf, Tränen flossen. Am Ende empfand man es als eine Erfahrung, die vielleicht in Zukunft Tradition werden kann mit weiteren interessierten ehemals Inhaftierten.
Einige Zuschauer verfolgten diese Performance und nutzen am Ende die Möglichkeit zu einem Gespräch.

11. Februar 2016 | Zeitzeugen berichten vor Lehramtsanwärtern

Im Ausbilungskonzept des Studienseminars Erfurt (Lehramt Regelschule) ist ein Seminar zum Thema “Lernen am anderen Ort” verankert.
Die zukünftigen Lehrer der Fächer Geschichte und Sozialkunde setzten dabei inhaltlich den Fokus auf außerschulische Lernorte, die sich mit der DDR-Geschichte auseinandersetzen. In Kooperation mit der BStU, der ThLA (Dr. Wanitschke), der Gedenkstätte Andreasstraße (Frau Mayer) und unserem Verein, vertreten durch Gerhard und Dorit Bause, wurde den Lehramtsanwärtern am 10.02.2016 ein Zugang zur DDR-Geschichte über den Besuch von Gedenkstätten und Zeitzeugenberichte ermöglicht. Sehr interessant und informativ sowie emotional ergreifend, resümierten die Anwärter am Ende.
Unsere beiden Mitglieder standen den angehenden Lehrern für deren Fragen zur Verfügung. Im Vorfeld konnten die Anwärter durch die zur Verfügung gestellten Akten der beiden einen ersten Einblick in die Machenschaften der Stasi erhalten. Für Familie Bause auch eine neue Erfahrung, sie hatten “Fragesteller”, die sehr interessiert waren und eine Fülle von Fragen parat hatten.

Mit dieser Veranstaltung erweitern wir den Kreis derjenigen, die dazu beitragen können, dass im Geschichtsunterricht unter der Thematik “Diktaturerfahrungen” auch die Geschichte des DDR-Regimes ihren Platz findet.

Artikel in der Presse - TLZ